Die Diskette: Noch in den 1990er Jahren war sie das Nonplusultra der Speichermedien. Bis zu 1,5 Megabyte konnte man auf einmal speichern! Und somit Daten von einem Computer zum anderen tragen. Mit wachsendem Datenvolumen und technischen Innovationen verschwand die Floppy Disk allerdings bald vom Markt und findet heute praktisch keine Anwendung mehr. Ähnlich erging es Kassetten, Videos und MP3-Playern. 

Der digitale Wandel findet statt! Er bringt neue technische Möglichkeiten hervor und lässt althergebrachte von der Bildfläche verschwinden. Heute noch top, morgen schon ein Flop – Diese fünf Dinge brauchen wir in fünf Jahren aufgrund der Digitalisierung nicht mehr:

1. Hardware-Speichermedien

Die Diskette machte den Anfang, USB-Sticks, DVDs, CDs und externe Festplatten folgten. Das alles sind beliebte Speichermedien, die man gern auch mal verlegt oder verliert. Dank Cloud Services wie Dropbox, WeTransfer, Evernote oder Google Drive sind die Datenträger bereits jetzt schon so gut wie nicht mehr notwendig.

Zeigt mehrere USB-Sticks
USB-Sticks brauchen wir in fünf Jahren nicht mehr

2. Original-Unterschriften

Nicht zuletzt auf der Smart Country Convention 2019 wurde das Thema E-Signature vor allem im öffentlichen Sektor heiß diskutiert. Auch wenn Deutschland im Bereich E-Governance noch weit hinter Ländern wie Litauen und Dänemark hinterher hinkt: Wir sind auf einem guten Weg!

3. Bargeld

Kryptowährung, Facebooks geplante Libra-Einführung, online Bezahl-Apps, der Zugewinn von bargeldlosen Zahlungsmethoden wie PayPal oder auch das kontaktlose Zahlen per Visa- und Girocard: Alles deutet darauf hin, dass auf lange Sicht die Bargeldabschaffung wahrscheinlich kommen wird. Auch offline wird das bargeldlose Zahlen beinahe überall akzeptiert; EC- und Kreditkarten sei Dank. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch Bäcker und Friseurläden nachziehen. 

Ist wirklich alles Gold was glänzt? Weitere Hintergründe und einen kritischen Blick auf das Thema wirft die Seite https://www.gold.de/bargeldabschaffung/.

4. Schlüssel 

Die Tür einfach per Smartphone oder Fingerabdruck öffnen? Ist längst keine Zukunftsmusik mehr. Amazon listet allein über 20.000 Produkte zum Thema Smart Locks, Fingerprint-Türöffner und schlüssellose Zugangskontrolle auf. Besonders Besitzer so genannter Smart Homes sind auf den digitalen Zug aufgesprungen. Aber auch Wohnungsunternehmen, wie die degewo in Berlin setzen verstärkt auf schlüssellose Türmechanismen. 

5. Papier-Krankenakten 

Es gibt bereits jetzt mehr als nur eine elektronische Gesundheitsakte in Deutschland. Meistens sind das allerdings noch Insellösungen, so wie die App Vivy. Warum es kein einheitliches System gibt? Weil die Regierung es bisher nicht geschafft hat, das Projekt Elektronische Gesundheitskarte erfolgreich umzusetzen. Bis 2021 will Gesundheitsminister Jens Spahn dafür einen einheitlichen Standard schaffen. Dann ist es auch kein langer Weg zur digitalen Krankenakte für alle.


Noch Ideen? Was brauchen wir dank Digitalisierung in fünf Jahren nicht mehr? Und wie ist das speziell im ländlichen Raum? Wir freuen uns über Kommentare!