Auf dem Bild ist ein silberens MacBook Pro zu sehen, das auf einem Holztisch steht. Auf dem Bildschirm ist der Schriftzug Weekly zu lesen, links daneben steht das Digitale Provinz-Logo, rechts vom Schriftzug ist das Korrektur NachOben-Logo. Links neben dem MacBook Pro liegt eine Sonnenbrille, Kopfhörer und ein Smartphone.

Uuuuuund: Freitag! Bevor es für uns alle ins wohlverdiente Wochenende geht, habe ich, Anne, hier wieder die wichtigsten Digital-News der Woche für euch – frisch aus der Digitalen Provinz. Ab Weekly #43 übernimmt dann wieder meine hoffentlich urlaubig-erholte Kollegin Susanne. Bis dahin checkt diese Themen:

Tickets für den Macher:innen-Tag

Ich zähle mittlerweile die Tage bis zum 30. Oktober, denn – wir haben es eventuell schon ein paar Mal erwähnt – an diesem Tag findet unsere eigene Digital-Konferenz statt: *Trommelwirbel* Der Macher:innen-Tag. Mit dabei sind großartige Speaker:innen und Digital-Expert:innen, die in spannenden Panels, Talks und Workshops über die interessantesten Themen an der Schnittstelle #digitalregional sprechen.

Thematisch ist die Konferenz bunt gemixt, denn Digitalisierung, das wissen wir mittlerweile, ist viel mehr als schnelles Internet und elektrische Autos. Von eGovernment über Coworking bis hin zu eSport, digitale Teilhabe und dem digitalen Landleben – wir lassen nichts aus, versprochen. Alles, was ihr sonst noch wissen müsst, erfahrt ihr in unserem Programm.

Neues Projekt in den Startlöchern: Digitale Landpioniere

Die ganz Aufmerksamen unter euch werden sich jetzt vielleicht denken: Halt mal, Pionier:innen? Die hatten wir doch schon im letzten Weekly! Richtig, aber diesmal geht es nicht um den Summer Of Pioneers, sondern um eine neue Initiative, die ich euch vorstellen möchte: „Digitale Landpioniere“. Die Akteur:innen hinter dem Projekt sind bereits feste Größen in der DigitaleProvinz-Community und echte Expert:innen in Sachen digitales Landleben: Projektleiterin von Dorf.Zukunft.Digital Heidrun Wuttke, Frederik Fischer vom KoDorf sowie Mario Wiedemann und Vanessa Weeke von Smart Country. Jede:r von ihnen weiß, dass digitale Innovation mindestens genauso zum Landleben gehört, wie alte Zigarettenautomaten und holprige Feldwege.

Dass es da draußen einen Haufen kreativer Köpfe gibt, die der Provinz den nötigen digitalen Schubs verleihen, haben wir in einem Jahr Digitale Provinz bereits erfahren dürfen. Menschen, die die Potenziale ihrer Regionen auf dem Schirm haben, ganz nah an den Landbewohner:innen dran sind und sich in großartigen Projekten engagieren. Das Schwierige an der Sache ist, den Überblick zu behalten, wer, wo, wann, was wuppt und diese Menschen miteinander zu vernetzen. Das soll „Digitale Landpioniere“ zukünftig übernehmen.

Das Team sieht sich als „Innovationslabor für die digitale Transformation im ländlichen Raum“ und bringt Digital-Arbeiter:innen aus den verschiedensten Branchen und Teilen Deutschlands zusammen, zum Beispiel Bürgermeister:innen, Wissenschaftler:innen oder Projektinitiator:innen. Gemeinsam soll an Ideen gefeilt werden, wie die (digitale) Zukunft der Provinz gestaltet werden kann UND (und das ist das Beste an der Sache) es werden konkrete Empfehlungen für die Politik formuliert. And that’s what we need! Denn nur mit den Erfahrungen der Menschen, die tatsächlich auf dem Land leben, arbeiten und wirken, können wirklich sinnvolle Strategien entwickelt werden.

via Giphy

Ein kleiner Spoiler vorab: Bereits im Frühling 2021 wird die erste schriftliche Politik-Empfehlung zur „Revitalisierung ländlicher Räume“ veröffentlicht. Bis dahin suchen die Macher:innen hinter „Digitale Landpioniere“ noch nach bereits bestehenden Initiativen, Projekten und Akteur:innen, um in den gegenseitigen Austausch zu gehen.

Findet ihr gut? Mehr Informationen gefällig? Dann klickt euch in den Blogartikel von Smart Country. Da gibt’s auch alle Kontaktdaten.

Was hälst du von der Altmark?

Hachja, die Altmark. Das ist der nördlichste Teil in Sachsen-Anhalt. Dort, wo Salzwedeler Baumkuchen gegessen, im Arendsee geschwommen und in Stendal geshoppt wird. Ihr kennt sie vielleicht schon aus unserer Podcastfolge mit Breitband-Visionär Andreas Kluge. Knapp 200.000 Menschen leben dort. Und von genau denen möchte der Altmärkische Regionalmarketing- und Tourismusverband nun wissen: Wie findet ihr die Altmark eigentlich?

via Giphy

Mithilfe einer Regionalumfrage möchten die Initiator:innen herausfinden, wie ihre Bewohner:innen das Leben in der Region empfinden, was in ihren Augen typisch Altmark ist und wie es um ihre infrastrukturelle und kulturelle Versorgung steht. Kurz: Es wird ein Vermarktungscheck durchgeführt, so schreibt es Die Altmark auf ihrer Website.

Hintergrund: Die Marke Altmark wurde vor sieben Jahren unter dem Motto: Die Altmark. Grüne Wiese mit Zukunft entwickelt. Dabei sollten die Vorzüge der Region sichtbar und die Altmark für eine moderne Zukunft fit gemacht werden. Ob das funktioniert hat, will der Regionalmarketing- und Tourismusverband nun checken und ruft alle „Ureinwohner:innen“, Zugezogenen, Zurück-Gekommenen und Fans der Region auf, ihre Meinung zu sagen.

Die Umfrage läuft noch bis zum 15. Oktober. Scannt einfach den QR-Code oder nutzt diesen Link.

via https://www.altmark.de/

Bitkom kürt die smartesten Städte Deutschlands

Ha! Nehmt das, Berlin, Hamburg und München! Am 8. Oktober veröffentlichte Bitkom das alljährliche Ranking zu den smartesten Citys, die Deutschland zu bieten hat. Bis jetzt waren das vor allem die üblichen Verdächtigen: Hamburg, München, Köln, Berlin, Frankfurt am Main, Stuttgart. Die Riesen halt. Dieses Jahr gibt’s jedoch eine kleine, aber feine Wendung.

Ja, Hamburg konnte natürlich niemand vom Thron schubsen und auch Platz 2 und 3 sind für uns keine Überraschung, aber eine Menge kleinerer Städte haben es 2020 in die Top 20, einige sogar unter die ersten 10 geschafft. Wuhu! Da hätten wir zum Beispiel Platz 4 – Darmstadt, das mit knapp 160.000 Einwohner:innen eher zu unseren kleineren Großstädten gehört. Oder das vergleichsweise überschaubare Osnabrück, das dieses Jahr erstmalig im Ranking auftaucht.

Web-Grafik: "Deutschlands smarteste Städte: Hamburg vor München & Köln"
Ranking: Deutschlands smarteste Städte. Quelle: Bitkom.

Hintergrund: Alle deutschen Städte mit über 100.000 Einwohner:innen wurden mithilfe von fünf verschiedenen Themenbereichen miteinander verglichen: Mobilität, Gesellschaft, Verwaltung, digitale Infrastruktur und Energie & Umwelt. Berücksichtigt wurden dabei innovative Projekte und smarte Lösungen, die etwa dem Stadtbild zugutekommen oder die (digitale) Arbeits- und Lebensqualität stärken. Bitkom meint damit beispielsweise die autonomen Fahrzeuge in der Hamburger HafenCity, das Leipziger Projekt „Hardware for Future“, bei dem gebrauchte IT an soziale Einrichtungen gespendet wird oder eine zentrale Datenplattform in Darmstadt, die alltagsrelevante Daten (zum Beispiel die innerstädtische Luftqualität oder die Gebäudeübersicht des Krankenhauses) für Einwohner:innen auf einen Blick bereitstellt.

via Giphy

Das Ranking zeigt: Smart City geht nicht nur in Metropolen mit einer Million Einwohner:innen oder mehr, sondern auch in Städten, die viele von uns noch nicht auf dem Schirm haben. Mein Wunsch für die Rankings in 2021 und 22? Dass es mehr ostdeutsche Städte unter die ersten 20 Plätze schaffen. Leipzig auf Platz 14 und Potsdam auf Platz 20 – da geht doch mehr! Die komplette Auswertung verlinke ich euch hier.

Von Smart City zu Smart Country

Passend zum Thema gibt’s von mir gleich noch eine Event-Empfehlung: Die Smart Country Convention (SCCON), organisiert von Bitkom, findet am 27. und 28. Oktober statt. Natürlich virtuell, dafür aber mit coolen Themen rund um eGovernment und Smart City. Mehr Infos zur Anmeldung und zum Programm findet ihr hier. Und hier verlinke ich euch noch den Erfahrungsbericht von Kollegin Katrin von der SCCON 2019.

Eine Sache noch…

So, das war’s wieder von mir. Bevor ich aber meinen Laptop zuklappe, mir Bürohund Onix schnappe und mich ins Wochenende verabschiede, habe ich noch eine Neuigkeit für euch: direkt von der Bundesregierung persönlich. Die hat eine neue Website mit dem fancy Namen „digital made in de“ veröffentlicht, eine Art Übersichtsplattform für alle Vorhaben innerhalb der Digitalpolitik. Auf dieser könnt ihr euch zu den aktuellen digitalen Themen, Projekten und Zielgruppen informieren, die die Köpfe im Bundestag gerade auf dem Schirm haben. Besonders cool finde ich den Fortschrittsanzeiger, mit dem ihr abchecken könnt, wie viele Vorhaben es gibt, wie sie umgesetzt werden und wie der digitalpolitische Vergleich innerhalb der EU aussieht. Klickt euch mal rein. Die Seite verlinke ich euch hier.

So, ich bin raus. Macht’s gut, habt’s schön und bleibt digital! ☼

Auf dem Bild ist ein silberens MacBook Pro zu sehen, das auf einem Holztisch steht. Auf dem Bildschirm ist der Schriftzug Weekly zu lesen, links daneben steht das Digitale Provinz-Logo, rechts vom Schriftzug ist das Korrektur NachOben-Logo. Links neben dem MacBook Pro liegt eine Sonnenbrille, Kopfhörer und ein Smartphone.

Digitale Provinz ist ein Projekt von Korrektur NachOben.

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