Auf dem Bild ist ein silberens MacBook Pro zu sehen, das auf einem Holztisch steht. Auf dem Bildschirm ist der Schriftzug Weekly zu lesen, links daneben steht das Digitale Provinz-Logo, rechts vom Schriftzug ist das Korrektur NachOben-Logo. Links neben dem MacBook Pro liegt eine Sonnenbrille, Kopfhörer und ein Smartphone.

GuMo! Ich bin Susanne, Redaktionsleiterin bei Digitale Provinz, und ich habe wieder alles Wichtige an der Schnittstelle #digitalregional für euch rausgesucht. Diesmal mit dabei:

Ein Jahr Digitale Provinz! BOOOOOM!

Liebe Digitale Provinzler:innen, auch wenn unser Event leider abgesagt wurde, geht es von der Null-Laune steil bergauf zum strahlenden Einser-Gesicht, denn Digitale Provinz feiert den ersten Geburtstag!!

Wir tragen Partyhüte auf dem Kopf und Konfetti im Herzen und bedanken uns noch einmal bei euch – für euch: Für euren Support, für euer Feedback und wir freuen uns auf alles, was noch kommen wird!!

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So, jetzt wird’s persönlich. Ich bin seit Februar im Team von Digitale Provinz und was soll ich sagen? Danke. Für die Chancen, für den Freiraum, für die Memes, den Kaffee und für das wirklich, WIRKLICH tolle Team von Digitale Provinz und Korrektur NachOben!

Und jetzt wieder zu euch: Hättet ihr Lust auf ein Podcast-Special mit den Macher:innen von Digitale Provinz, in dem wir das letzte Jahr Revue passieren lassen? Ja? JA? Dann schreibt uns gerne einen Kommentar oder eine Mail an digitaleprovinz@korrekturnachoben.de.

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Das war die Smart Country Convention!

Alle zieht es ins Digitale: Auch die Smart Country Convention – powered by Bitkom – hat ein Online-Spezial DER großen Konferenz zum Thema Digitalisierung ländlicher Räume veranstaltet. Ein Tag widmete sich allen Themengebieten rund um E-Government, der zweite Tag fokussierte das Konzept Smart Cities. Ich war für euch digital in einigen Sessions mit dabei!

Tag 1: E-Government

Was wir vor allem brauchen im Open Source-Bereich? „Macher-Spirit“, sagt Martin Kaloudis, CEO von BWI, dem IT-Systemhaus der Bundeswehr. In seiner Session Digitale Souveränität: Macher-Spirit statt Griesgrämerei fragt er unter anderem: Könnten wir ohne große Software-Player wie Apple und Plattformen wie WhatsApp, LinkedIn, Facebook, etc. überhaupt noch arbeiten?

„Digitalkonzerne aus USA und China haben es geschafft, ganze Gesellschaften abhängig zu machen“, konstatiert das Mitglied des Bitkom-Hauptvorstandes. Umso wichtiger sei digitale Souveränität und der richtige Spirit: „Wir sollten Dinge nicht erst dann machen, wenn uns geopolitische und globale Zwänge keine Wahl mehr lassen.“ Gerade im IT-Bereich veränderten sich die Dinge exponentiell, Stichwort mooresches Gesetz. Ein Beispiel für die aktuellen Entwicklungen im Bereich Machine Learning ist, laut Martin Kaloudis, das Projekt GPT-3. Das Programm ist „ein auf 175 Milliarden Parameter aufgemotztes Sprachverarbeitungsmodell, dem man einzelne Wörter, Sätze oder ganze Absätze vorgeben kann, die es dann selbst um weiteren Text ergänzt, den es im jeweiligen Kontext für wahrscheinlich hält“, schrieb Patrick Beuth für Spiegel im Juli dieses Jahres. Mehr zu diesem Projekt hier.

Digitale Souveränität auf globaler und kommunaler Ebene

Das Problem, das Martin Kaloudis an diesem Beispiel sieht: „Wir wissen nicht, mit welchen Daten die KI trainiert wurde und ob diese unseren Normen, unserer Ethik und unseren Regeln entsprechen.“ Und hier schließt sich der Kreis zu digitaler Souveränität.

Ja, aber: Eine spannende Kurz-Session von 15 Minuten, bei der ich aber noch einmal darauf hinweisen möchte, dass der Speaker teilweise aus einem militärischen Kontext heraus spricht, nämlich als Digitalisierungspartner der Bundeswehr. Grundsätzlich gilt wie immer – selbst Meinung bilden. Klickt mal rein – hier.

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Die zweite Session zu Digitaler Souveränität guckt nicht auf die globale, sondern auf die kommunale Ebene des Themas unter dem Titel Open X – Open Source. Mit dabei: Dr. Johann Bizer von Dataport, Ansgar Engbert vom Projekt „stadtnavi“ Herrenberg, Eduard Itrich, Digitalisierungsbeauftragter der Stadt Bühl, Dr. Christian Knebel von PublicPlan und Gerald Swarat vom Fraunhofer IESE, moderiert von Dr. Ariane Berger vom Deutschen Landkreistag.

Open Source als wichtiges Tool für eine digitale Verwaltung

In einem Impulsvortrag stellte Dr. Johann Bizer das Projekt Phoenix vor: ein cloudbasierter Webarbeitsplatz für den öffentlichen Sektor, der aktuell in Schleswig-Holstein im Bildungsbereich getestet wird. Der Webclient ist Open Source-basiert und ermöglicht alles von Videokonferenzen bis hin zu Word-Dokumenten. Das garantiere die Unabhängigkeit der Verwaltungen von kommerziellen Anbietern und mehr Sicherheit im Bereich Datenschutz. Sein Vorschlag für eine digitale Verwaltung: all das, was entwickelt wird, auch bundesweit zur Verfügung stellen und neue Projekte arbeitsteilig angehen.

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Für Gerald Swarat vom Fraunhofer IESE stellt sich an dieser Stelle die Frage einer möglichen Konkurrenz zwischen Kommunen und Dienstleister:innen. Auch die Resonanz auf Bürger:innenseite spiele bei der Implementierung von E-Government eine große Rolle: „Was bringt mir eine Open Source-Anwendung, wenn die Öffentlichkeit das nicht will?“ Sein ernüchterndes Fazit: Aktuell seien Kommunen bei Open Source nicht weiter als bei der Digitalisierung, denn es fehlten Kompetenzen auf Seiten der Mitarbeiter:innen und auch einfach Fachpersonal. Die Kommunen seien Konsumentinnen von Open Source, aber keine Entwicklerinnen.

Ausschreibungsverfahren anpassen

Die Stadt Bühl zeichnet dagegen ein anderes Bild. Hier werden Open Source-basierte Programme als Bausteine für die Entwicklung eigener Formate genutzt. Eduard Itrich, Digitalisierungschef der Stadt Bühl, hatte zu Beginn der Corona-Krise ein webbasiertes Videokonferenz-Tool mit dem tollen Namen Palim Palim entwickelt, das auf Jitsi basiert, einer Open Source-Software. Auch in Herrenberg wurde Open Source-Software für den Aufbau des eigenen Projekts Stadtnavi genutzt, wie Ansgar Engbert erklärt. Stadtnavi ist ein intermodales Routing-Programm mit umweltfreundlichem Ansatz, das mit lokal gesammelten Daten entwickelt wurde und anderen Kommunen kostenfrei zur eigenen Implementierung zur Verfügung steht. Intermodal bedeutet: Daten werden erfasst, gesammelt, vernetzt und in Echtzeit zur Verfügung gestellt, heißt es auf der Website.

Der Weg hin zur Nutzung von Open Source ist aber durchaus schwierig. „Open Source ist mit proprietärer Software nicht vergleichbar“, so Dr. Christian Knebel von PublicPlan. Die meisten Kommunen würden bei Ausschreibungen vor allem an proprietäre Software denken, viele der darin geforderten Features seien für kleine Firmen hingegen undurchschaubar. Einen großen Vorteil hat Open Source-Software auf kommunaler Ebene definitiv. „Man ist nicht auf regionale oder lokale Nutzung und den Kauf von Lizenzen beschränkt“, betont Dr. Johann Bizer von Dataport.

Die ganze Session findet ihr hier.

2. Tag: Smart Cities

Der zweite Tag der SCC startete mit einem digitalen Grußwort von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), der betonte, wie wichtig die Digitalisierung sei. Direkt daran knüpft der Austausch der Vertreter der kommunalen Spitzenverbände an. Mit dabei: Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer Deutscher Städte und Gemeindebund (DStGB), Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer Verband Kommunaler Unternehmen (VKU), Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer Deutscher Städtetag, Dr. Kay Ruge, Deutscher Landkreistag. Letzterer findet im Austausch mit Blick auf die Digitalisierung in ländlichen Räumen deutliche Worte: „Auch uns geht das viel zu langsam.“ Es brauche den politischen Willen sowie personelle und finanzielle Ressourcen, um die Digitalisierung auf dem Land schneller voranzutreiben. Eine typische deutsche Megalösung sollte nicht der Anspruch sein. Stattdessen müsse man den „echten Nutzen“ sichtbar machen.

Für Dr. Gerd Landsberg hat die Corona-Krise gezeigt, dass Digitalisierung eine Schlüsselfunktion sei, auch im Bildungsbereich. Zwar seien viele Schulen immer noch nicht ans Netz angeschlossen, aber der Rückhalt sei da und diese Welle müsse man auch nach der Corona-Krise weiter reiten. Dies betont auch Dr. Kay Ruge. „Corona hat Defizite verdeutlicht und den Rückstand sichtbar gemacht, auch für die Menschen, die das weniger wahrhaben wollen.“

Quelle: Screenshot von Digitale Provinz

Ingbert Liebing vom Verband kommunaler Unternehmen zeigt sich unterdessen optimistisch. Aus dem Stand heraus hätten die kommunalen Unternehmen Geschäftsfelder in den digitalen Raum verlegt. Was auch außerhalb von Kommune und Verwaltung alles klappen kann, zeigen bereits jetzt die sogenannten Leuchtturmprojekte. Für Helmut Dedy vom deutschen Städtetag ist unter anderem das Verschwörhaus in Ulm ein gutes Projekt, das außerschulische praktische Bildung biete. „Man zeigt den Menschen, was Digitalisierung sein kann.“ Ein weiteres, für ihn persönlich, gutes Projekt seien die Digitallots:innen, die in einigen deutschen Verwaltungen ihre Kolleg:innen bei der Umstellung aufs Digitale unterstützen. Aber: „Wir sind noch nicht so digital, wie wir gerne sein würden.“

Die ganze Session findet ihr hier.

Nachhaltig durch Digitalisierung?

Eine besonders spannende Session zum Thema Nachhaltigkeit durch Digitalisierung möchte ich euch noch vorstellen. Drei Pitches zu sozialen und grünen Start-ups von Lubomila Jordanova (PlanA.Earth), Vaitea Cowan (enapter) und Anke Odrig von Little Bird zeigen: Viele der aktuellen Probleme, wie nachhaltige Energie (enapter), Verringerung der Emissonen von Unternehmen (PlanA.Earth) und soziale Herausforderungen, wie etwa die undurchsichtige Verteilung von Kita-Plätzen, lassen sich durch Digitalisierung angehen. Die anschließende Paneldiskussion „So geht Nachhaltigkeit in Smart Cities“
mit Kevin Köhler, Referent für Digitalstrategien der Senatskanzlei Hamburg, und Dr. Natalie Pfau-Weller, Fraunhofer IAO, zeigte auch: Smart City kann gezielt Probleme angehen, wie etwa das Projekt SMARTilience, das die Klimaresilienz einer Stadt verbessern kann, unter anderem mit der Nutzung von digitalen Tools und Geodaten.

Die ganze Session findet ihr ebenfalls hier.

Digitales Denken wagen

Fazit: Natürlich ist das nur ein kleiner Einblick in die wirklich vollgepackte Smart Country Convention. Was durch alle Sessions hindurch klar wird: Digitalisierung braucht es schon vorgestern. Und für die Digitalisierung braucht es eine flächendeckende Infrastruktur. Spannende Projekte und Ansätze gibt es, wie etwa Palim Palim und Stadtnavi zeigen, und auch der politische Wille ist in vielen Fällen zumindest den Aussagen nach gegeben. Wo hakt es also?

Mitunter am deutschen Bürokratie-Apparatus, der in einigen Fällen durchaus berechtigt ist, siehe Datenschutz, in manchen Fällen aber Prozesse aufhält. Und auch am Mindset der Akteur:innen. Wer digitalen Projekten und Anwendungen skeptisch gegenübersteht, wird kaum daran arbeiten, diese umzusetzen. Neues digitales Denken braucht es. Und das ist in vielen Fällen schon da, wie die Sessions gezeigt haben.

Alle Sessions findet ihr übrigens auf der Homepage unter Programm. Klicken Sie hier. Über die Projekte Palim Palim und Stadtnavi habe ich in Weekly #20 und in Weekly #27 berichtet.

In Altenkirchen hilft das kommunale Autokino gegen den Corona-Blues

Wir reiten unglücklicherweise weiter die Corona-Welle: Die Infektionszahlen steigen, die Sozialkontakte nehmen ab, die Lust auf Kultur, Kunst und Kreatives ist trotzdem da. In vielen Städten hieß es schon während der ersten Monate der Pandemie: Zurück zu den Anfängen – Auftritt Autokino. Ob das in ein paar Wochen überhaupt noch möglich sein wird, sei mal dahingestellt. Ein gutes Beispiel für aktuelle Entwicklungen findet sich in Altenkirchen im Westerwald. Dort hat sich die Kommune selbst hinters Steuer gesetzt und ein Autokino mit Filmen und kulturellen Events bespielt. Darüber erzählt Bürgermeister Fred Jüngerich bei Kommunal.

Worum geht’s: Das Wäller Autokino zeigt, was klappen kann, wenn Kommune, Unternehmer:innen und Kreative zusammenarbeiten. Dadurch konnte das Projekt in einem Bruchteil der eigentlichen Planungszeit für ein derartiges Vorhaben eröffnet werden, so Rebecca Seuser, Sachbearbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit und Demografie bei der Verbandsgemeinde-Verwaltung, gegenüber Kommunal. Bürgermeister Fred Jüngerich sei indes der Austausch unter den einzelnen Akteur:innen besonders wichtig gewesen.

In diesen ungewissen Zeiten war es der Kommune besonders wichtig, damit auch ein Zeichen für Öffentlich-Private-Partnerschaften und die kommunale Zusammenarbeit zu setzen.“

Quelle: Bürgermeister Fred Jüngerich, Kommune kann Autokino!, kommunal.de, Stand: 28.10.2020.

Besonders wichtig sind solche Projekte auch für die vielen selbstständigen Künstler:innen, die bis dato nur wenig finanzielle staatliche Unterstützung bekommen haben, was auch seitens der Gewerkschaften bereits kritisiert wurde. Den ganzen Text mit weiteren Hinweisen findet ihr hier.

Videopodcast Futurium!: Geht die Digitalisierung am Dorf vorbei?

Wie ihr wisst, machen wir nicht nur einen Podcast dank unserer Agentur Korrektur NachOben, wir sind auch selbst große Podcast-Hörer:innen. In diesem Fall sogar in Bild und Farbe. Neueste Empfehlung: Der Futurium-Videocast. In der Folge Order! Order! Geht Digitalisierung am Dorf vorbei? debattieren Gerald Swarat und José David da Torre Suárez über das Konzept Smart City und die Digitalisierung ländlicher Räume. Gerald Swarat kennt ihr vielleicht schon von der Smart Country Convention. Er ist Leiter des Berliner Kontaktbüros des Fraunhofer IESE und Autor des Buches „Smartes Land – von der Smart City zur Digitalen Region“, José David da Torre Suárez ist Geschäftsführer des Modellprojekts „Digitalstadt-Darmstadt“.

Worum geht’s: Grundsätzlich nicht nur über unser aller <3-Thema, Digitalisierung abseits der Metropolen, sondern auch um das Konzept Smart City. Können solche Programme helfen, die Digitalisierung auch in Kleinstädten, wie etwa Darmstadt, zu fördern oder drohen diese urbanen Räume zu „Testräumen internationaler Tech-Konzerne“ zu werden, fragt Futurium!. Spoiler: Die Antwort ist komplex.

Das Streitgespräch kann ich euch sehr empfehlen! Klickt mal rein.

Support your local Dorf-Apotheke: Ein Preis für alle!

Was braucht jedes Dorf? Nein, nicht Lehrer:in, nicht Pfarrer:in, nicht Kneipe, diesmal meine ich: eine Apotheke. Wer schon mal mit Hardcore-Erkältung/Grippe/Migräne 15 Kilometer zur nächsten Apotheke fahren musste, weiß, was ich meine. Die Dorfapotheken sind meist teurer als Online-Versandapotheken – der Konkurrenzdruck hoch. Das will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) jetzt ändern und damit die Apotheken vor Ort stärken. Darüber berichten unter anderem der MDR und die Deutsche Apothekerzeitung.

Worum geht’s: Gleicher Preis für verschreibungspflichtige Medikamente – egal, ob online oder vor Ort – für gesetzlich Versicherte. Das will das neue Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken (VOASG) von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, das am Donnerstag verabschiedet wurde. Mit diesem Vorstoß will Spahn die Vor-Ort-Apotheken stärken, die unter der Online-Konkurrenz leiden.

Demnach dürften DocMorris und Co. gesetzlich Versicherten keine Rabatte mehr für verschreibungspflichtige Medikamente gewähren. Darüber hinaus sollen die Apotheker:innen auch mehr Geld für Notdienste und weitere Dienstleistungen erhalten, etwa für Medikamente bei einer Krebstherapie oder die Arzneimittelversorgung von Pflegebedürftigen zuhause.

Die Vor-Ort-Apotheker:innen dürfte das freuen: Eine Bitkom-Umfrage im August unter 1.193 Personen in Deutschland ab 16 Jahren hatte ergeben, dass 58 Prozent der Befragten ihre Arzneimittel bei einer Online-Apotheke kaufen. Aber: Je älter die Zielgruppe, desto seltener laut Umfrage der Medikamentenkauf im Netz. Während 64 Prozent der 50- bis 64-Jährigen in der Online-Apotheke einkaufen, ist es bei den Senior:innen über 65 Jahren nur jede:r Vierte.

Bleibt digital & tragt Masken!

Das war’s soweit von mir – jetzt kommt noch eine Leseempfehlung von Tobias Kremkau. Ja, genau, der mit dem Coworking und dem Telegram-Channel. Er hat seinen Leser:innen, darunter mir, einen Zeit-Artikel zum neuen Positionspapier der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag zum Thema Homeoffice empfohlen. Voilà:

Kurz & knapp: Das Positionspapier lehnt ein gesetzliches Recht auf Homeoffice ab. Mobiles Arbeiten solle aber erleichtert werden, unter anderem durch die Auflockerung der Arbeitszeitregelungen und durch steuerliche Vorteile. In der Zeit heißt es dazu: „So soll der Arbeitgeber den mobil Arbeitenden Kosten steuerfrei ersetzen dürfen, selbst wenn einzelne Elemente wie ein Breitbandanschluss auch privat mitgenutzt werden.“ Aber es gibt noch einen spannenden weiteren Fun Fact: Coworking-Spaces sollen gefördert werden.

Was gut klingt, wird aber leider nicht immer umgesetzt, wie auch Tobias Kremkau in seinem Telegram-Channel kritisiert. Zwar sei es schön, die Menschen zur Einrichtung von Coworking-Spaces zu ermuntern, aber real talk: Das ist nichts Neues. Tobias Kremkau selbst sagt dazu: „Ich bin von diesem Papier sehr enttäuscht.“ Und außerdem: Das Positionspapier sei trotz eines großen Grundkonsens innerhalb der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag nicht abgestimmt, erklärt CDU-Bundestagsabgeordneter Thomas Heilmann der Zeit. Well, well…

Den ganzen Text findet ihr hier.

So, jetzt ist erst einmal genug mit Work Work Work, jetz‘ is‘ Wochenende. Bis dahin <3

Auf dem Bild ist ein silberens MacBook Pro zu sehen, das auf einem Holztisch steht. Auf dem Bildschirm ist der Schriftzug Weekly zu lesen, links daneben steht das Digitale Provinz-Logo, rechts vom Schriftzug ist das Korrektur NachOben-Logo. Links neben dem MacBook Pro liegt eine Sonnenbrille, Kopfhörer und ein Smartphone.

Digitale Provinz ist ein Projekt von Korrektur NachOben.

Die Grafik zeigt das Logo der Agentur Korrektur NachOben. Auf einem schwarzen Würfel stehen in weißer Schrift die drei Buchstaben k, n und o. Neben dem Würfel steht in schwarzer Schrift Korrektur NachOben.