Auf dem Bild ist ein silberens MacBook Pro zu sehen, das auf einem Holztisch steht. Auf dem Bildschirm ist der Schriftzug Weekly zu lesen, links daneben steht das Digitale Provinz-Logo, rechts vom Schriftzug ist das Korrektur NachOben-Logo. Links neben dem MacBook Pro liegt eine Sonnenbrille, Kopfhörer und ein Smartphone.

Wochenende – fast. Jetzt ist erst einmal Weekly-Time! Ich bin Susanne und ich bin Redakteurin für und bei Digitale Provinz. UND ich habe das Netz nach News durchsucht, nach allem, was #digitalregional gerade so geht. Mit dabei:

MachMal!-Session am Mittwoch mit Kay Macquarrie

Leute, zückt die Kalender, den Rotstrift und kringelt los: Am 2. Dezember starten wir die MachMal!-Sessions live, umsonst & remote auf Twitter und YouTube im Stream.

Die Grafik zeigt den Speaker Kay Macquarrie, der am 2. Dezember in unserer MachMal-Session über die HaSe.App berichtet.

In unserer ersten Session spricht Kay Macquarrie über die HaSe.App, die barriereärmeres Bahnfahren vereinfacht. Eigentlich muss nämlich jede:r, der oder die eine Hilfeleistung der Deutschen Bahn in Anspruch nehmen will, einen aufwendigen Papierantrag stellen. Die Lösung dafür – kommt nicht von der Bahn, sondern von Kay und seinen Mitstreiter:innen. Yes!

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Start der etwa 20-minütigen Session ist um 11 Uhr. 2. Dezember! Kringelt ein und klickt rein <3

Sachsen-Anhalt goes #digitalregional: Mitmach-Initiative Kreativorte im Grünen ist gestartet

Wie #digitalregional ist eigentlich deine Region? Das hat sich vielleicht auch die Investitions- und Marketinggesellschaft (IMG) Sachsen-Anhalt gefragt. Die Antwort: Eine Initiative in Zusammenarbeit mit dem altmärkischen Regionalmarketing- und Tourismusverband, die zeigt, was wo im Land der Frühaufsteher:innen (oder einfach Pendler:innen!) so geht. Und das ist – eine Menge. Auftritt Kreativorte im Grünen.

Worum geht’s: Das Projekt Kreativorte im Grünen fokussiert in einem ersten Schritt die Region Altmark. Allein dort finden sich zum Start bereits zehn Kreativorte, die zeigen: Leerstand ist auch eine Chance für Kreativität und digitalen Wandel. Die Projekte und ihre Macher:innen werden wirklich sehr detailliert vorgestellt, von der Lage bis zu den Besonderheiten und den Zukunftsplänen.

Altmark als Pilotregion

Unter den Projekten findet sich beispielsweise die Musikerfabrik in Stendal. Hier, auf dem Gelände einer alten Möbelproduktion, ist viel Platz für Musikunterricht, Workshops, musikalische Früherziehung, Chorproben, Bandprojekte, Bandproben – und für Coworking! Das spielt Stendal als neuer urbaner Standort natürlich in die kommunalen Hände, denn: Berlin ist nur rund 40 IC-Minuten entfernt. Das ist näher als so mancher Arbeitsweg innerhalb der Hauptstadt, just saying.

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Du kennst noch weitere tolle Orte in der Altmark, die mit auf die interaktive Karte gehören? Dann klick mal hier – und gib den Macher:innen Bescheid!

Was übrigens auch in der Altmark geht? Breitband, und zwar so richtig. Über den Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) habe ich hier schon einmal berichtet.

In Deutschland wurde die Digitalisierung unterdrückt – sagt Dirk von Gehlen

Deutschland und Digitalisierung: eine Beziehung, die absurder ist als jede Scripted Reality-Kuppel-Show. Dass der Bund die Digitalisierung verschlafen hat, das wissen wir und ich habe etliche Male darüber geschrieben. SZ-Autor Dirk von Gehlen sagt: nein, nicht verschlafen. Er geht noch einen Schritt weiter und schreibt in seinem SZ-Kommentar: Deutschland hat die Digitalisierung unterdrückt.

Worum geht’s: An verschiedenen Stellschrauben ist die Digitalisierung in Deutschland verhindert worden, schreibt Autor Dirk von Gehlen. Dabei nennt er verschiedene Beispiele, etwa den damaligen Präsidenten des Deutschen Lehrerverbands, der 2015 vor einer Zwangsdigitalisierung der Schulen warnte (ja, bitter!).

Antidigitale Politik hat Wandel verhindert

Das Problem liege aber eher im nicht ganz so Offensichtlichen, so von Gehlen. Niemand sei offen gegen die Digitalisierung, aber die Digitalisierung betreffe in den Augen der meisten vor allem die Anderen™. Bestes Beispiel: die Causa Breitbandausbau. Darüber reden, das tun alle Politiker:innen, wirklich passiert ist aber nur sehr wenig – lokale Initiativen wie den Zweckverband Breitband Altmark natürlich ausgenommen. Das liege daran, dass dem Digitalen einfach weniger Chancen eingeräumt würden, so von Gehlen.

Das Internet wird behandelt wie die Sonderausstattung am Auto: eine Spielerei, aber fürs Fahren nicht relevant.

Quelle: Deutschland hat die Digitalisierung nicht verschlafen, sondern unterdrückt, Dirk von Gehlen, sz.de, 23.11.2020

Die gute Nachricht: Das habe sich nun geändert. Alle wissen, dieses Internetz ist gekommen, um zu bleiben. Das müssen jetzt auch die zähneknirschend und faustballend anerkennen, die Digitalisierung als Gimmick verstehen und nicht als eines der zentralen Drehmomente einer Gesellschaft.

Deutschland hat die Digitalisierung nicht verschlafen, sondern im besten Fall zerredet. In den überwiegenden Fällen war es aber offene antidigitale Politik, die einen schnelleren Wandel verhindert hat und weiterhin verhindert.

Quelle: Deutschland hat die Digitalisierung nicht verschlafen, sondern unterdrückt, Dirk von Gehlen, sz.de, 23.11.2020

Und nun? Dirk von Gehlen fordert: Offen und ehrlich darüber reden, wie wir in Deutschland die Digitalisierung überhaupt nutzen wollen. Und die Mär vom verschlafen haben – die ich übrigens auch immer wieder bemüht habe – nicht weiter füttern. Denn dies sei nur eine weitere Möglichkeit, um davon abzulenken, dass trotz der etlichen Diskussionen weiterhin kaum etwas passiere Richtung Digitalisierung.

Den ganzen Kommentar von Dirk von Gehlen findet ihr hier. Und das möchte ich noch einmal betonen: Es handelt sich um einen Kommentar, dieser sollte also auch als solcher gelesen und gedacht werden. Bitte gehen Sie weiter.

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Kreativ-Hub HOMEberger mischt Homberg auf

Dass wir von ländlichen Räumen sprechen, also im Plural, ist aktuell wichtiger denn je. Regionen abseits von Großstädten unterscheiden sich bundesweit in ihren Grundvoraussetzungen für ein florierendes Landleben. Ein Landkreis in Bayern hat mitunter andere Probleme als Vorpommern-Greifswald. Ein Problem zieht sich jedoch durch fast alle Landkreise gleichermaßen: die Landflucht – wenn die junge Generation die Region verlässt, um zu studieren und sich selbst zu verwirklichen (vermutlich in Berlin). An vielen Orten gibt es bereits Initiativen, die die Heimatkleinstadt schöner machen wollen, damit sich das Bleiben lohnt. So auch im hessischen Homberg (Efze) – die HOMEberger. Die Tagesthemen haben sich das mal angeguckt.

Worum geht’s: Jonathan Linker hat zusammen mit weiteren jungen Unternehmer:innen in seiner Heimat Homberg (Efze) die HOMEberger gegründet – ein Netzwerk für lokale Akteur:innen. Das große Ziel: zeigen, dass die Region lebenswert, kreativ und innovativ sein kann und den Menschen bei dem Schritt in die Selbstständigkeit unterstützen, Stichwort Start-ups. Linker hatte Homberg (Efze) für Frankfurt verlassen und ist nach zehn Jahren zurück in die Region gezogen – um zu bleiben.

Netzwerk hilft Selbstständigen

Zu diesem Netzwerk gehört unter anderem das Start-up Shift. Das Ziel der Gründer Carsten und Samuel Waldeck: nachhaltige Smartphones. Auch Koch Moritz Zinn hat es zurück in die hessische Heimat gezogen. Auf 16 Hektar (!) Land betreibt er mit seiner Schwester nun Restaurant, Campingplatz, Schwimmbad – alles miteinander verbunden. Nächster Halt der HOMEberger: Summer of Pioneers. Der musste coronabedingt ins Jahr 2021 verschoben werden.

Es geht also so einiges #digitalregional in Hessen. In deiner Region gehörst du zu den Macher:innen? Schreib uns eine Mail an digitaleprovinz@korrekturnachoben.de. Den ganzen Bericht zu den HOMEbergern findet ihr hier. Für News zum Summer of Pioneers klickt ihr hier. Und die HOMEberger sind hier zu Hause.

Event: Online-Seminar „Digitalisiere deine Kommune!“

Frage nicht, was deine Kommune für dich tun kann, sondern was… ihr wisst schon. Dazu passt dieses wirklich spannende Online-Seminar zum Thema Digitalisierung in Kommunen am 9. Dezember. Veranstalter:innen sind die Grünen NRW, aber wer sich für Digitalisierung interessiert und mögliche Umsetzungen, ist hier auch willkommen. Gleiches gilt für die Ausrichtung, die sich dezidiert an Kommunalpolitiker:innen richtet.

Das Programm umreißt alle großen D-Themen: E-Government, New Work, Digitalisierung als Daseinsvorsorge und noch mehr. Unter anderem mit dabei: Christiane Boschin-Heinz, Chief Digital Officer in der Stabsstelle Digitalisierung der Stadt Paderborn. Sie wird über das Konzept Smart City referieren. Auch Heidrun Wuttke, Projektmanagerin bei Dorf.Zukunft.Digital und Expertin im Bereich Digitalisierung und Umsetzung in ländlichen Räumen, berichtet von ihren Erfahrungen. Sie war übrigens schon bei uns im Podcast. Voilà:

Anmelden könnt ihr euch hier. Mehr Infos zum Programm gibt’s hier.

Noch ein Event: Der Digital-Gipfel

Es bleibt das Jahr der Digital-Konferenzen: Auch der Digital-Gipfel findet dieses Jahr statt – digital. Am 30. November und 1. Dezember dreht sich alles um, ja, genau, Digitalisierung. Der besondere Fokus liegt in 2020 auf digital nachhaltiger leben. Organisiert wird der Gipfel vom Bundesministerium des Inneren, für Bauen und Heimat.

Das Programm: Es gibt eine Menge zu hören, zu sehen und zu lernen. Ich habe ein paar Highlights für euch rausgesucht.

Tag 1: 30. November

Mehr Nachhaltigkeit in der digitalen Infrastruktur

In der Session diskutieren Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Christin Eisenschmid, Geschäftsführung, Intel Deutschland GmbH und Birgit Klesper, Senior Vice President Group Corporate Responsibility & Sustainability, Deutsche Telekom AG über – mehr Nachhaltigkeit in der digitalen Infrastruktur.

Wann & Wo: 10.25 Uhr – 11 Uhr, Forum A

Digitale Kommune zwischen Resilienz und Green Deal

Die Session startet mit einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung und Professorin für Energiewirtschaft und Energiepolitik, Leuphana Universität. Danach diskutiert Prof. Dr. Kemfert mit Christian Gerlitz, Bürgermeister und Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt Jena, Thomas Jarzombek, Mitglied des Deutschen Bundestages, Beauftragter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für die Digitale Wirtschaft und Start-ups, Jens Mühlner, Executive Consultant Innovation & Technology Management, T-Systems International und Vorsitzender des Steuerungskreises der FG Intelligente Vernetzung und Dr. Andreas Breuer, Leiter neue Technologien/Projekte, E.ON SE.

Wann & Wo: 11.05 Uhr – 11.45 Uhr, Forum B

Tag 2: 1. Dezember

Wettbewerbsfähigkeit stärken durch nachhaltige Industrie 4.0

Wie die Industrie von Digitalisierung profitieren kann und warum dies entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ist, darüber debattieren in der Session Donya-Florence Amer, CEO, Bosch Climate Solutions GmbH, Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender, IG Metall, Dr. Frank Melzer, Vorstand Produkt- und Technologiemanagement, Festo SE & Co. KG und Iris Plöger, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI).

Wo & Wann: 12.30 Uhr – 13.00 Uhr, Forum A

Wandel durch Corona & Digitalisierung: Homeoffice, Plattformarbeit & Co.

Nach einer kurzen Themeneinführung durch Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, Christiane Benner, Zweite Vorsitzende, IG Metall und Angelique Renkhoff-Mücke, Vorstandsvorsitzende, WAREMA Renkhoff SE und Co-Vorsitzende, BDA-Digitalrat, diskutieren sie außerdem mit weiteren Panelteilnehmer:innen zu den Themen Homeoffice und Plattformökonomie.

Wo & Wann: 09.45 Uhr – 10.30 Uhr, Plattform C

Das ganze Programm findet ihr hier, zur Anmeldung geht’s hier.

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Tschüss & distanziert euch sozial

Ihr erinnert euch vielleicht an das Weekly #47, in dem ich den Artikel meines KNO-Kollegen Philipp Rantzow geteilt habe? Good News, Part 2 ist bei den Kolleg:innen von D3 – so geht digital jetzt auch online!

Darin beschreibt Philipp, was bei der Aufnahme wichtig ist: von der Konzeption über gutes und vergleichsweise günstiges Equipment bis zur Remote-Aufnahme. Klickt rein und konzipiert los – oder meldet euch bei KNO.

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Bis nächste Woche! Bleibt digital <3

Auf dem Bild ist ein silberens MacBook Pro zu sehen, das auf einem Holztisch steht. Auf dem Bildschirm ist der Schriftzug Weekly zu lesen, links daneben steht das Digitale Provinz-Logo, rechts vom Schriftzug ist das Korrektur NachOben-Logo. Links neben dem MacBook Pro liegt eine Sonnenbrille, Kopfhörer und ein Smartphone.

Digitale Provinz ist ein Projekt von Korrektur NachOben

Die Grafik zeigt das Logo der Agentur Korrektur NachOben. Auf einem schwarzen Würfel stehen in weißer Schrift die drei Buchstaben k, n und o. Neben dem Würfel steht in schwarzer Schrift Korrektur NachOben.